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Wenn jemand mit schmunzeln oder/und neuen Erkenntnissen die Seite wieder verläßt hat es sich gelohnt.

Schaun wir mal ..




@ V @

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Schlagzeug :
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In den poppigen 1960er und 1970er Jahren gab es eine bunte Farbvielfalt wie nie. Jeder Hersteller hatte ein Dutzend verschiedene Folien im Angebot.

Das häufigste Farbmuster, besonders in der Swing Ära, war "White Marine Pearl" - siehe Fotos unter - Klickdiemouse - .

Das Foto zeigt eine dieser Folien. Es ist ein Pearl Schlagzeug um 1969/70, in den Maßen:
22", 12", 13", 16" - mit der, zu dieser Zeit, typisch beliebteren Metallsnare.

Wie seinerzeit üblich, waren die Resonanzfelle abgenommen.

Becken: 22" Paiste Formular 602, 20" Paiste 2002 Black Label, 18" Paiste Super, sowie 15" Paiste Stambul Hi Hat Becken.










Durchsichtiges Schlagzeug:
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Kesselgrößen auf dem Foto: 22", 12", 13", 16".


Einen Artikel finden Sie unter - Klickdiemouse - .










Lustiger Einstieg:
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Ich kam auf recht ungewöhnliche Weise zu diesem Instrument, eher ungeplant ..

Auf einer Klassenreise gaben Zivildienstleistende ein "Konzert". Ich schnappte mir irgendwann spontan die Bongos und machte begeistert mit, bis die Hände weh taten.

Mein Freund hatte eigentlich Geigenunterricht, war handwerklich geschickt, hatte sich noch eine zusätzliche Geige selbst gebaut. Darauf kamen nun Gitarrenseiten.
Ich trommelte mit umgedrehten Holzlöffeln auf allem was die Küche seiner Mutter so hergab (Kochtöpfe und Deckel, etc.).

Das gab natürlich Ärger .. und das war es dann.


Wir lernten nun jemanden kennen dessen Eltern vermögend waren. Er hatte mehrere Fender Gitarren und Verstärker, tauschte einiges beim Händler gegen ein einfaches Tromsa Schlagzeug.

Ihm war klar das ich dies an ihn abzahle - mir nicht!!
(Gut 3 Monatsmieten der elterlichen Wohnung).

Zu dritt schleppten wir Trommeln, Becken und Ständer über eine große Geschäftsstraße, zur Belustigung und Freude der Passanten. Angekommen wußte keiner von uns wie das alles aufgebaut werden sollte. Weil niemand sich traute zogen wir Streichhölzer wer nun zum Laden gehen sollte. Trotzdem gingen wir zu dritt, sagten man habe vergessen uns die Aufbau/Gebrauchsanleitung mitzugeben .. (derartige Nachfragen sind übrigens heute noch zu lesen).

Nach der allgemeinen Belustigung im Musikgeschäft gingen wir dann wie begossene Pudel zurück.

Den ersten Auftritt machte ich noch mit falschem Schlagzeugaufbau ..


Nach einigen Jahren und mehreren Schlagzeugen erwarb ich dann das Pearl. Es folgten viele weitere ..










Anekdoten:
................

Ein Bekannter spielte auf meinem neuwertigen Tromsa Schlagzeug. Dabei brach ihm ein Bein aus der Hi Hat Maschine weg, die dadurch unbenutzbar war.

Ich versuchte dies beim Händler zu reklamieren, doch der weigerte sich standhaft, obwohl das Schlagzeug erst etwa 1/4 Jahr alt war. Vielmehr bot er mir eine neue, teurere, Hi Hat Maschine zum Kauf an.

Mangels Geld mußte ich nun ohne Hi Hat spielen.

Bei einem späteren Besuch in einem anderen Musikgeschäft, bewunderte ich ein gebrauchtes Ludwig Schlagzeug. Ich berichtete von meiner "Hi Hat Misere." Daraufhin konnte ich mir die Maschine aus dem Ludwig Schlagzeug abbauen, für bloße 30,- DM. Es war eine professionelle Rogers Hi Hat Maschine, in Bestzustand.

Mutig äußerte ich nun, auch ein großes Becken zu benötigen. Erneut durfte ich mir das aus dem Ludwig Schlagzeug abbauen, ebenfalls für nur 30,- DM. Es handelte sich dabei um ein 22" Paiste Stambul Becken. (Noch heute .. danke George).

Bei aller Freude über diese Schnäppchen, zeigten sich im Übungsraum dann allerdings einige Probleme. Einerseits war das übergroße Becken für mein leises Tromsa Anfängerschlagzeug viel zu laut. Andererseits war nur die kleinere 20" Bass Drum, mit dünnen Kesseln, mit einem Beckenhalter ausgerüstet. Und der war dem großen Becken kaum gewachsen.








Bei meinem ersten Schlagzeug war kein Stand Tom dabei, weshalb ich es ergänzen wollte. Als Schüler konnte ich mir aber kaum neue Sticks leisten.

Beim stöbern in der Fundgrube eines großen Versandhandels fand ich, völlig unverhofft, zwischen Kleidung und Elektroartikeln, ein .. Stand Tom. Es war dann auch ausgerechnet noch von der gleichen Marke und aus der gleichen Serie wie mein Schlagzeug.

Leider fehlte ein Preisschild. Zudem konnte mir niemand etwas dazu sagen. Ich bat diese Trommel - unbedingt - haben zu wollen, bekam aber letztlich zur Auskunft sie stünde nicht zum Verkauf.

Ich versuchte es am nächsten Tag erneut, hatte aber auch beim Abteilungsleiter keinen Erfolg. Die Trommel würde nicht verkauft, gehe zurück.

Beim nächsten Übungstermin traf ich einen anderen Drummer, der auch in diesem Raum probte. Er hatte das gleiche Schlagzeug, allerdings bereits mit mehreren weiteren Trommeln und Becken ergänzt und vervollständigt (.. Papa zahlte dies ja!).

Nun zeigte er mir stolz seine Neuerwerbung .. ein zweites Stand Tom. Eigentlich brauche er es gar nicht, habe es aber in der Fundgrube dieses großen Versandhandels gefunden, lediglich 15 % des Neupreises dafür bezahlt.








Inzwischen spielte ich seit mehreren Jahren, hatte verschiedene Sets und Marken getestet. Über viele Wochen war ich zum Drumstudio gefahren, wo ich ein weinrotes Sonor Phonic Schlagzeug bewunderte, welches auf einem Podest stand.

Aber der Preis ..

Einige Monate später wurde mir überraschend genau dieses Schlagzeug angeboten - aus der Konkursmasse. Für einen Komplettpreis durfte ich mir auch noch schnell einen Satz Becken dazu mitnehmen.

Das waren dann Paiste 2002 Sound Edge Hi Hat Becken, sowie zwei eilig ergriffene 20" Zuildjian Becken .. und nun freudig weg.

Aufgebaut im Übungsraum war ich stolz wie Oskar, aber ..

.. die Becken gefielen mir nicht. Ich hatte sie nicht testen können, in der Aufregung zwei Ride Becken gegriffen, die zudem nicht meinen Geschmack trafen.








Mein Schlagzeugschüler bat mich ihn zur Besichtigung eines gebrauchten Drumsets zu begleiten. Es war ein kaum benutztes, neuwertiges Pearl Professional. Ich bat die Resonanzfelle abnehmen zu können, was der Verkäufer aber nicht wollte, zumal das Schlagzeug tatsächlich noch den Anschein erweckte, gerade dem Schaufenster entnommen zu sein.

Ich bestand jedoch darauf. Tatsächlich fanden sich in fast allen Kesseln innen leichte Risse (was ich natürlich nicht gewußt haben konnte. Auch der Verkäufer war übrigens fassungslos).














Schlagzeug und Becken - eine Markenübersicht :
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. . . . . . . . . . . . . . * - Ajax
. . . . . . . . . . . . . . * - Amati
Arbiter
Aria
Asama
Asba
Ayotte

Basix
Beverley
Bready

Camco
Carlton
Concorde

Deri
Dito
Dixon
Dynacord
DW

Fibes

Gretsch

Hayman
Hohner
Hollywood
Hoshino

Kings
Korri

Leedy
Leedy & Ludwig
Lefima
Ludwig & Ludwig
Ludwig
Luxor

Magna
Magnum
Mapex
Maxwin
Meinl
. . . . . . . . . . . . . . * - Meinl

Newsound
Nobly & Cooley
North

Olympic
Orange

Peace
Pearl
Porc Pie
Premier
. . . . . . . . . . . . . . * - Paiste
. . . . . . . . . . . . . . * - Paiste/Ludwig
. . . . . . . . . . . . . . * - Paiste/Trixon
. . . . . . . . . . . . . . * - Pearl
Remo
Rimmel
Rogers
Roland

Saga
Simmons
Slingerland
Sonic
Sonor
Star
. . . . . . . . . . . . . . * - Sabian

Tacton
Tama
Tamburo
Thunder
Trixon
Tromsa
Trowa
Troyan
. . . . . . . . . . . . . . * - Tosco
. . . . . . . . . . . . . . * - Tyrko (Sonor)

. . . . . . . . . . . . . . * - Ufip

Vox

George Way

Yamaha

Zickos
. . . . . . . . . . . . . . * - Zanki
. . . . . . . . . . . . . . * - Zilco
. . . . . . . . . . . . . . * - Zildjian
. . . . . . . . . . . . . . * - Zildjian/Trixon
. . . . . . . . . . . . . . * - Zymbor
. . . . . . . . . . . . . . * - Zyn











Wissenswertes zu Schlagzeugherstellern:
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Von den genannten Firmen sind/waren ein Teil nicht selbst Hersteller, sondern fremdproduzierende Namensgeber.

Schlagzeughersteller kamen hauptsächlich aus Großbritanien, Deutschland und den USA.

Etwa Ende der 1960er Jahre bedrängten zunehmend japanische Firmen den Markt. Anfangs wurden diese noch etwas mitleidig belächelt, da sie die etablierten Firmen nachbauten.

Innerhalb kurzer Zeit verdrängten diese jedoch einen Großteil der traditionellen Hersteller, sei es aus der Einsteiger- oder der professionellen Klasse, stürzten viele in den Untergang.
Heute sind sie die Marktführer.

Deutsche Hersteller waren Sonor, Trixon, Tromsa und Deri, (Deri wurde später umbenannt in Rimmel), die teils auch untereinander Verbindungen hatten. Einige kleinere Firmen wurden teilweise hier fremdgefertigt, trugen lediglich den anderen Namen.

Alle deutsche Hersteller haben/hatten das Prinzip der runden Spannschrauben, mit einem Schlitz in der Mitte. Manchmal war dies vorteilhaft, weil man nicht unbedingt einen Stimmschlüssel braucht sondern das nehmen kann was gerade zur Hand ist. Beispielsweise eine Münze, Schraubenzieher, Flaschenöffner ..

Auch die Tomhaltesysteme sind verwandt, teilweise kann man untereinander Teile austauschen.

In der Folge des zweiten Weltkrieges und der Teilung Deutschlands gab es auch Fertigungen in der DDR. So wurde das ehemalige Sonor Werk übernommen.

Von allen deutschen Firmen hat nur Sonor überlebt.











Der "Ringo Effekt"


oder


. . der Einfluß von Ringo Starr, bzw. den Beatles, auf Hersteller wie Ludwig, Trixon und andere :
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Zu Ludwig, Trixon und anderen Firmen finden Sie Artikel und Bilder bei - Klickdiemouse - (klick auf Link oben).

Ringo Starr spielte zu Beginn bei den Beatles ein Schlagzeug der Marke Premier, Royal Ace, in den Abmessungen: Bass Drum 20", Hänge Tom 12", Stand Tom 16" (siehe Bilder bei
- klickdiemouse - ) mit einer flachen folierten Holzsnare 4 x 14". Die Tomhalterung war ersetzt durch die Swiv-o-matik mit Kugelgelenk von Rogers.

1963 stand der Wechsel zu einem besseren Schlagzeug an. Laut Gerry Evans wollte Ringo ein schwarzes Set von Trixon haben (nur Ringo selbst wird dies genau beantworten können), was durch seine Zeit in Hamburg plausibel wird. Auf der Reeperbahn befand sich nähmlich das Geschäft Musik City, dessen Inhaber, Karl Heinz Weimar, gleichzeitig die Firma Trixon betrieb. Diese Drumsets standen dort im Schaufenster.

Auch in einem TV Film war Ringo, im Hamburger Star-Club, an einem Trixon Schlagzeug mit den Beatles zu sehen.

In jedem Fall kam eine Entscheidung für Ludwig (siehe Bilder bei - klickdiemouse - ) nur höchst zufällig zustande.

Im legendären Geschäft Drum City, des ebenso legendären Ivor Arbiter, späterer Produzent der Marken Hayman (- siehe Bilder bei klickdiemouse - ) und Arbiter, sah Ringo ein Muster der Farbe "Black Oyster Pearl" von Ludwig. Da ihm dieses gefiel entschied er sich für diesen Hersteller. Es hatte ergo nichts mit dem Klang oder anderen Qualitäten zu tun.

Die Beatles wurden bekanntlich zu Superstars, lösten eine weltweite Euphorie, die sogenannte Beatlemania aus. Viele Musikbands wurden neu gegründet, deren Schlagzeuger Ringo Starr und - sein Drumset - zum Vorbild nahmen.

Viele kopierten auch den bekannten Farbton. So spielten u.a. Ian Paice von Deep Purple und Carsten Bohn von Frumpy Ludwig Sets mit der Folienfarbe "Black Oyster Pearl".

Dieser Effekt multiplizierte sich dann mehrfach, über ca. zwei Jahrzehnte. Denn - auch die Fans der neuen Bands (Cream - Ginger Baker, Led Zeppelin - John Bonham, Emmerson, Lake & Palmer - Carl Palmer, u.v.a.) deren Schlagzeuger häufig erhebliche Popularität erreichten, kopierten diese und ihre Schlagzeuge.

Ludwig war in dieser Zeit der Traum der meisten Drummer (blieb es wegen des Preises für sehr viele). Die Firma Ludwig konnte zeitweise die Nachfrage nicht erfüllen. So kamen leider auch schnell produzierte Sets auf den Markt, die qualitative Mängel hatten.

In den 1960er und 1970er Jahren war meistens schon der Besitz eines Ludwig Sets die Garantie in eine Band aufgenommen zu werden.

William F. Ludwig II bedankte sich bereits 1964 bei Ringo Starr, für seine Verdienste um die Firma, mit einer vergoldeten Snare.



Es zeigt sich also:

Weder Ringo Starr, noch andere Star- Schlagzeuger, noch alle weiteren die kopierten und (auch heute) kopieren, haben sich wegen spezieller Vorzüge oder besonderer Qualitäten für Ludwig entschieden.



Was wäre wenn?

Betrachten wir alles historisch und spekulieren ein wenig. Klar ist, bei den Schlagzeugherstellern hätte es ohne Ringo Starr, bzw. den Beatles, eine ganz andere Entwicklung gegeben.

Ludwig Sets hatten zudem nähmlich eine Reihe von Mängeln, die dem Absatz nicht zuträglich gewesen wären. So ist der Rostbefall bei Chromteilen, insbesondere Snares, bekannt. Auch die Hardware ließ zu wünschen übrig.


Und Trixon .. ging den Bach herunter, existierte schon 1971 nicht mehr.

Hätte Richard Starkey (tatsächlicher Name) aber ein Trixon Schlagzeug erworben, wäre die gleiche Entwicklung mit dieser Marke eingetreten. Ob Trixon unter diesen Bedingungen aufgegeben hätte darf bezweifelt werden.

Ähnliches gilt natürlich auch für den Fall, wenn Ringo Starr der Marke Premier treu geblieben wäre (oder sich für irgendeine andere entschieden hätte).

Insgesamt hat allerdings die gesamte Schlagzeugindustrie von Ringo Starr und den Beatles profitiert.











Schlagzeugmaterialien:
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Drumsets wurden/werden aus sehr unterschiedlichem gefertigt.

Üblicherweise sind es verschiedenste Hölzer, die in mehreren Schichten verarbeitet werden.

Die schwersten Kessel sind wohl die 12 lagigen des Sonor Signature.

Bei dünneren Kesseln verwendet man beispielsweise 4 Lagen mit Verstärkungsringen.

Viele Hersteller kombinierten Holz mit anderen Materialien.

Pearl hatte innen eine zusätzliche Fiberglasschicht aufgelegt, Plakette/Badge: Wood - Fiberglas.

Ivor Arbiter beschichtete seine Hayman Drumsets innen mit Polyurethan, wie auch Ludwig innen eine Beschichtung verwendete.

Remo verarbeitet mit seinem Acousticon ein ganz eigenes Kunstharz Material.

Es gibt Stahl/Chrom-snares, andere aus Messung oder Kupfer.

Carl Palmer hatte sich ein ganzes Set aus Bronce anfertigen lassen.

Duchsichtige Acryl Schlagzeuge - siehe Foto - waren besonders in den 1970er Jahren gefragt.

Einige Hersteller verwendeten Pappe, andere Preßspanschichten (mit Neigung zum Platzen der Kessel).

Es gibt sogar Eigenbauten aus Eis, wie bei You Tube zu sehen.











Gängige Schlagzeugkonfigurationen und deren Entwicklung:
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Bis zu den 1960er Jahren war die Tomhalterung nach links versetzt auf der Bass Drum angebracht. Zu dieser Zeit war es nicht unüblich auch Bongos vorn rechts zu montieren.




Noch Anfang der 1970er Jahre gab es als Basisausstattung:

- Bass Drum (meistens 20")
- Snare (meistens foliertes Holz)
- Hänge Tom
- Hi Hat
- ein Becken (meistens noch auf einem an der Bass Drum befestigten Beckenhalter montiert).




Weitere häufige Zusammenstellungen aus dieser Zeit:

- Bass Drum
- Snare
- Hänge Tom
- Stand Tom
- Hi Hat
- zwei Becken (Ride, Crash, Crash/Ride)



Besonders im Rockbereich wurde häufig die nachfolgende Ausstattung gespielt, die sich noch aus den größeren Sets der Swing - Ära ableitete:

- Bass Drum (meistens 22" oder 24")
- Snare
- Hänge Tom
- zwei Stand Toms (meistens 16" und 18")
- Hi Hat (häufig mit 15" Hi Hat Becken)
- drei (oder mehr) Becken

(So gespielt beispielsweise von John Bonham - Led Zeppelin, Ian Paice - Deep Purple, Bill Ward - Black Sabbath, Carl Palmer - ELP, etc..).





Doppelschlagzeug:

Ab den 1970er Jahren stellten sich viele Schlagzeuger dann zunehmend eine zweite Bass Drum dazu, häufig auch ein zweites Hänge Tom.

Der Erfinder dieser Konfiguration war allerdings Louie Bellson, bereits in den 1940er Jahren.




Etwa Mitte der 1970er Jahre begann eine Entwicklung mit immer größer werdenden Drumsets.

So wurden bis zu 8 Hänge Toms aufgebaut (6", 8", 10", 12", 13", 14", 15", 16").




Zu dieser Zeit entwickelte Remo die Roto Toms.
Viele ergänzten ihr Schlagzeug damit.




Ab etwa Ende der 1970er Jahre bestand eine Basisausstattung nun meistens aus:

- Bass Drum, 22"
- Metall Snare
- zwei Hänge Toms, 12" und 13"
- Stand Tom, 16"
- Hi Hat
- ein bis zwei Becken



Diese Ausstattung setzte sich generell zunehmend durch, zumal sie auch komfortabler zu spielen war, wurde mit Becken erweitert.

Die vielen bunten Perlmutt/Sparcle/Glitzerfolien verschwanden, wurden durch glatt einfarbige ersetzt.




Anfang der 1980er Jahre wurde es modern diese Version um zwei Concert Toms (meistens 8" und 10") zu erweitern.



Um 1990 kamen Konfigurationen mit geraden Tomgrößen auf.

Häufig wurden nun Sets mit den Größen 10", 12", 14", oder auch 10", 12", 14" und 16", angeboten, wobei das sperrige Stand Tom ersetzt war.

Man ging dazu über, besonders ab den höherpreisigen Sets, die Schlagzeugkessel außen zu lackieren.



Schlagzeuge sind immer auch starken Moden unterworfen. So kennt beispielsweise kaum jemand heute noch Concert Toms.


Im Zuge der Vintage - Euphorie werden nun wieder damalige Konfigurationen, in damaligen Folien, angeboten und gesucht.



Die weltweit häufigsten Schlagzeugzusammenstellungen:

- Bass Drum
- Hänge Tom
- Stand Tom
- Snare
- Hi Hat
- zwei (bis drei) Becken

(So gespielt beispielsweise von Ringo Starr/Ludwig Drums - Beatles, Charlie Watts/Gretsch Drums - Rolling Stones, Udo Lindenberg/Hayman Drums).

und:

- Bass Drum
- zwei Hänge Toms
- Stand Tom
- Snare
- Hi Hat
- zwei, eher drei Becken

(So gespielt beispielsweise von Corky Laing/Yamaha Drums - Mountain, Sieb Warner/Ludwig Drums - Golden Earring)











Tipps zum Schlagzeugkauf:
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Als Anfänger sollte man nicht nur auf eine tolle Optik Wert legen. Vielmehr ist es wichtig ein Instrument zu erwerben, welches funktionell ist.

Es verleidet jede Spielfreude wenn dieses nicht klingt, Maschinen schwergängig sind, Becken nach Blech klingen, oder anderes.

Derartiges kann ganz einfach zu Frustration und Demotivation führen.

Insoweit rate ich auch dringlich von den immer günstiger werdenden Billigstproduktionen ab (bei denen Sie auch die Ausbeutung der herstellenden Arbeitskräfte fördern).

Am sinnvollsten ist daher der Kauf eines gebrauchten Drumsets. Einerseits kann man es meistens mit wenig oder sogar keinem Verlust wieder verkaufen, andererseits kann man ein spielbares Set oft günstig bekommen.

Gerade als Anfänger sollte man von Ebay Abstand nehmen.
Es ist eigentlich generell schon wichtig, sich ein - Instrument - genau selbst anzusehen, zu testen. Für Beginner gilt dies um so mehr.

Ein gebrauchtes Drumset sollte vollständig sein, inclusive Becken. Ist dies nicht der Fall kann man sich leicht finanziell verzetteln.


Das Schlagzeug sollte also beinhalten:

- Bass Drum (empfohlen 18" - 22")
- Fußmaschine
- Tom, oder mehrere Toms
- Halter, oder Ständer dafür
- Snare
- Snareständer
- Becken, oder mehrere (Crash/Ride)
- Beckenständer
- Hi Hat Maschine
- Hi Hat Becken

Ich empfehle auf bekannte Marken zurückzugreifen. Das gilt auch für Becken.
Ein günstiges gebrauchtes Set kann durchaus passable Becken beinhalten, etwa bessere oder mittlere Serien von Meinl, Paiste oder Zildjian.

So nur ein Becken gewählt wird/dabei ist, sollte es ein universal einzusetzendes Crash/Ride sein.

In jedem Fall müssen sowohl Crash, als auch Ride dabei sein.

Das Alter ist meistens eher unerheblich, ich empfehle aber einem Anfänger kein Schlagzeug zu erwerben, welches vor den 1960er, besser 1970er Jahren gefertigt wurde.

Für viele störend war beispielsweise das Hänge Tom sehr weit links auf der Bass Drum montiert, die auch häufig nicht rutschfest war, ergo bei Benutzung wandert.

Bis Anfang der 1960er Jahre gab es auch teilweise noch ungerade Tomgrößen. So paßt dann weder ein 12" oder 13" Fell.

Man sollte in jedem Fall auch auf die Anzahl der Spannschrauben achten. Je weniger sich an einer Trommel befinden, desto schlechter und ungenauer läßt sich diese stimmen. Eine 22" Bass Drum sollte über mindestens acht Spannschrauben pro Fellseite verfügen, was auch für die Snare gilt. Regelhaft finden Sie erst ab der gehobenen Mittelklasse Fußtrommeln dieser Größe, sowie Snares, mit zehn Spannschrauben pro Seite.

Wenn man sich am Patina, ergo dem fehlenden Glanz von Becken stört, kann man dies einfach mit Cymbal Cleaner beheben. So verhilft man diesen schnell wieder zu neuwertigem Anblick (was gerade bei einem Geschenk nicht selten gewichtig ist).

Wichtig ist es die Becken auf Risse oder andere Beschädigungen anzusehen, den Klang zu testen. Becken sind "das A und O" beim Schlagzeug.

Von einfachsten Plastikfellen sollte man Abstand nehmen. Klassisch sind beispielsweise die von Remo, wobei es zunächst relativ egal sein kann welcher Art und Serie.

Für die Benutzung von Jazzbesen sollten es allerdings einlagige Felle sein.

Ständer müssen keinesfalls schwer und/oder doppelstrebig sein, es will doch niemand Klimmzüge daran machen. Es reicht wenn sie stabil und gut standfest sind.

Wichtig ist die Ansichtnahme der Vernietungen, da diese häufig ausgeschlagen, locker sind, drohen zu brechen. Dies gilt besonders für asiatische Hersteller.

Lassen Sie sich bitte nicht von einer tollen Optik, also beispielsweise dicken, schwer wirkenden Ständern täuschen.

Fußpedale sollten leichtgängig sein, schnell genug.

Bei der Snare müssen die Abhebung und der Teppich in Ordnung sein.

Nach diesen Kriterien können auch Laien auf Suche gehen.

Ein Schlagzeug sollte anfangs nicht so groß sein, sondern überschaubar. So das der/diejenige sich nicht überfordert fühlt.

Es ist ohnehin zielführend sich auf eine Basisausstattung zu beschränken, diese zunehmend besser zu beherrschen.

Zu weiterem - siehe Werte.











Schlagzeugwerte / Beckenwerte:
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Ob bei Kauf, oder Verkauf, immer wieder stellt sich die Frage: Was ist (m)ein Schlagzeug, was sind (meine) Becken oder andere Teile wert.

Zunächst: Ebay ist zur Orientierung absolut unbrauchbar. Einerseits wird hier extrem viel getrickst, Bekannte, Freunde und andere bieten einfach mit, oder anderes. Andererseits sind die Ergebnisse sowohl zu niedrig, als auch zu hoch. Ich habe über Jahre diverse Auktionen verfolgt. Sind von vergleichbaren Artikeln viele im Angebot, drückt dies den Preis. Fällt das Auktionsende oder die Angebotszeit ungünstig, gilt gleiches. Dann gibt es die, die euphorisch mitbieten, einfach den Artikel haben wollen. Schwupps, viel zu viel bezahlt. Man könnte zu diesem Thema wirklich sehr viel sagen!

Bezüglich Becken galt früher die einfache Regel: Ein Abzug von etwa 30 % bis 50 % vom Neupreis, je nach Alter und Zustand. Das wäre weiterhin anzusetzen. Klar ist, wie auch immer geartete Schäden, beispielsweise Keyholes oder Dellen, bringen Abzüge.

Ähnlich wird man wohl bei Snares rechnen können.

Generell gilt: Becken und Snares sind die begehrtesten Teile, denn diese werden am häufigsten ausgetauscht oder ergänzt. Somit sind diese Teile am leichtesten zu verkaufen.

Eigentlich galt dies auch für Hardware. Doch hier scheint es mir heute etwas anders auszusehen. Leider gibt es sehr viele Billighardware, die der Markenhardware optisch ähnlich sieht. Allerdings produzieren auch Markenhersteller, besonders im unteren Segment, günstig. Die gleichwertig aussehende billige Hardware drückt die bessere im Preis, da viele dann lieber, für den gleichen Preis, neu als alt kaufen.

Grober Anhaltspunkt: Früher ging man davon aus,- ein guter Markenbeckenständer sollte um 60,- E (Plus/Minus) bringen, eine gute Fußmaschine etwas mehr (je nach Neupreis).

Bei Schlagzeugen gilt ähnliches. Die Billighersteller haben den gesamten Markt regelrecht kaputt gemacht. Wer also für um 200,- E bereits ein nagelneues Schlagzeug bekommt, wird seltener bereit sein für ein gebrauchtes mehr zu bezahlen. Zudem sind viele (teils passable) Serien und Marken (vor allem den jüngeren) nicht (mehr) bekannt.

Hier fällt es (heutzutage) sehr schwer Werte einzuschätzen. Aufgrund des Überangebotes von Billigherstellern würde ich bei diesen Sets einen größeren Wertverlust sehen.

Beliebte Hersteller und Serien (etwa der "VW Käfer der Drums" - Pearl Export) haben einen
guten Wiederverkaufswert, der sich, ab dem 30 % - 50 % Bereich, mit zunehmendem Alter weiter minimiert. Irgendwo ist dann natürlich eine Grenze. Da kann ein sechs Jahre altes Schlagzeug durchaus günstiger als ein doppelt so altes sein, weil dies einfach noch besser ist.

Viele (heute) unbekanntere Sets, auch ältere, werden, zu Unrecht, sehr günstig gehandelt.

Je teurer Drumsets neu waren, desto höher ist der Wertverlust. Dies gilt um so mehr, je weniger bekannt Hersteller oder Serie sind, oder werden.

Trommeln, wie Toms oder Bass Drums, sind eher schlechter zu verkaufen als die anderen Teile. Einerseits werden bevorzugt andere Teile zugekauft, andererseits sollen ja auch die Farbtöne passen.

Generell gilt: Recherchieren, informieren !!

Zu weiterem - siehe auch Vintage.











Vintage Schlagzeug:
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Was ist Vintage? Alt, historisch?

Ich bin bezüglich der Vintage Euphorie zurückhaltend. Dies ist eine Mode, die irgendwann ihren Reiz verlieren wird.

Es wird nicht selten wirklicher Schrott unter der Bezeichnung Vintage verkauft, außerdem auch vieles, was einfach nicht "Vintage" ist.

Dazu kommen (teils uferlos) überhöhte Preise, die sogar den seinerzeitigen Neupreis übertreffen. Bei bestimmten Teilen und Instrumenten mag das angemessen sein, beispielsweise bei wirklich historischen und gut erhaltenen. Eine Slingerland Radio King Snare, oder eine frühe Ludwig Black Beauty haben ihren Preis. Andere Teile sind einfach alt, wonach sich dann der Wert bemessen muß.

Nicht jedes Ludwig Schlagzeug aus den 1960er Jahren ist wirklich "Vintage". Dennoch werden auch diese, rostig, zusätzliche Bohrlöcher auf der Bass Drum, Chromabplatzer, unvollständig oder anderes, zu entsprechenden Preisen verkauft. Derartige Sets wurden noch Anfang der 1990er Jahre für wenige hundert DM verkauft, oder dienten, ausgemustert, als Teilelager.

Wenn ein Schlagzeug, oder Teile, umgebaut wurden, beispielsweise andere Beine oder Tomhalter an die Bass Drum, Folien abgerissen wurden o.a., schmälert dies den Wert.

Auf der anderen Seite haben viele Hersteller und/oder Serien kaum Bedeutung. Wer kennt Hoshino oder Bollero. Auch damalige Einsteigerserien haben kaum Aufmerksamkeit, sind häufig für ein paar Euro zu bekommen.

Becken sind ebenso oft exessiv überteuert. Ich verfolgte mit Staunen eine Auktion von K Zildjian Becken, die jede Hausfrau auf dem Müll entsorgt hätte. Patina wäre geschönt ausgedrückt, mehrfache Risse, Ausbrüche um die Glocke, ergo unbenutzbar, brachten dennoch mehrere hundert Euro. Becken dieser K - Zildjian Serie, Paiste Formular 602, etc. gehörten auch zu meiner Sammlung. Sie waren allerdings nahe neuwertig.

Also, was in passablem, gutem, oder neuwertigem Originalzustand ist, oder gut bis sehr gut restauriert, ist "Vintage" (dennoch nicht überbezahlen). Vieles andere ist einfach nur alt.










Preislisten Becken / ehemalige Neupreise alter Serien:
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Ich werde wohl irgendwann auch Preislisten einstellen, zunächst Auszüge gängiger Größen und Serien.

Als Anhaltspunkt: Generell bewegen sich 14" Hi Hat Becken und ein 20" Becken in etwa gleichem Preisrahmen, wie man hier auch gut sehen kann.

Diese Preislisten können/sollen auch eine Orientierungshilfe beim Gebrauchtkauf sein.



* 1974 / / * 1980 / / * 1988

Paiste Formular 602

- Hi Hat 14" 402, - DM / / 480,- DM / / 570,- DM
- 20" 386,- DM / / 461,- DM / / 539,- DM
- 16" 257,- DM / / 308,- DM / / 359,- DM

- Sound Edge Hi Hat 14" 526,- DM / / 599,- DM / / 695,- DM

- China Type 20" 443,- DM / / 500,- DM / / 593,- DM

- Flatride 20" 443,- DM / / 505,- DM / / 593,- DM

- Seven Sound Set 2128,- DM


Paiste Sound Creation (1980)

- Hi Hat 14" 550,-DM / / 678,- DM
- 20" 527,- DM / / 651,- DM
- 18" 423,- DM / / 522,- DM

- Sound Edge Hi Hat 14" 599,- DM / / 695,- DM


Paiste 2002

- Hi Hat 14" 328,- DM / / 412,- DM / / 536,- DM
- 20" 313,- DM / / 390,- DM / / 492,- DM
- 16" 210,- DM / / 263,- DM / / 337,- DM

- Sound Edge Hi Hat 14" 526,- DM / / 599,- DM / / 695,- DM


Paiste Stambul / Nachfolgeserie: Paiste 505

- Hi Hat 14" 208,- DM / / 252,- DM / / 333,- DM
- 20" 209,- DM / / 252,- DM / / 319,- DM
- 16" 135,- DM / / 163,- DM / / 217,- DM


Paiste Dixie / Nachfolgeserie: Paiste 404 / Nachfolgeserie: Paiste 400

- Hi Hat 14" 134,- DM / / 170,- DM / / 189,- DM
- 20" 157,- DM / / 199,- DM / / 208,- DM
- 16" 96,- DM / / 121,- DM / / 128,- DM


Paiste 101 (1980) / Nachfolgeserie: Paiste 200

- Hi Hat 14" 110,- DM / / 125,- DM
- 20" 120,- DM / / 135,- DM
- 16" 79,- DM / / 85,- DM


Preise aller folgenden Paiste Serien für 1988:


Paiste 1000

- Hi Hat 14" 275,- DM
- 20" 265,- DM
- 16" 180,- DM


Paiste 2000

- Hi Hat 14" 391,- DM
- 20" 360,- DM
- 16" 260,- DM


Paiste 3000

- Hi Hat 14" 555,- DM
- 20" 495,- DM
- 16" 360,- DM


Paiste Rude

- Hi Hat 14" 555,- DM
- 20" 495,- DM
- 16" 360,- DM




1976

Zymbor

- Hi Hat 14" 82,- DM
- 20" 85,- DM




1988

Meinl Profile Hi Tech

- Hi Hat 14" 289,- DM
- 20" 289,- DM
- 16" 184,- DM


Meinl Laser Basic

- Hi Hat 14" 199,- DM
- 20" 201,- DM
- 16" 124,- DM


Meinl Meteor Turbo

- Hi Hat 14" 99,- DM
- 20" 108,- DM
- 16" 75,- DM




















Auto:
<><> _____
_____/,_!__))__,
(@)________(@)


Das obige Foto zeigt ein absolutes Unikat, einen umgebauten VW Käfer!

(Was mich besonders ärgerte: Die Dame, die den Wagen später kaufte, wollte einen stinknormalen Käfer und ließ alles wieder zurückbauen).









Opel Kadett C:
....................

Die Krise um Opel weckt Erinnerungen an alte Modelle, beispielsweise den Kadett C. Er wurde von 1973 bis 1979 gebaut. Es gab nie wieder so viele Modellvarianten wie bei dieser Baureihe.

- Limousine, 2 oder 4 türig
- Kombi
- City, nur 2/3 türig
- Coupe
- Aero, eine Art Cabriolet


Das Fahrzeug war auch ohne Servolenkung sehr handlich.
Damals . .


Nachfolger war der Kadett D, nur angeboten als Limousine und Kombi. Ab 1985 kam der Kadett E, den es nun auch als Cabriolet gab, danach, ab 1991, die erste Generation des Astra ..










VW - Golf II:
..................

Zu den besten Großserienfahrzeugen, die je gebaut wurden, kann man wohl den Golf II rechnen. Er wurde von 1983 bis 1991 gebaut.

VW hatte mit der ersten Generation der frontgetriebenen Fahrzeuge beinahe eine Bruchlandung hingelegt.

Golf I und Co rosteten schon nach wenigen Jahren. Ab 1978 wurde dann anderes Blech verwendet (optisch erkennbar an der zeitgleichen Einführung von Kunststoffstoßstangen).

Aus dieser Erfahrung heraus traf VW eine exorbitante Rostvorsorge für das Nachfolgemodell Golf II.

Ein großer Teil der heute 20 - 25 Jahre alten Fahrzeuge ist ungeschweißt. Selbst früher typische Stellen an Türschwellern, Kotflügeln, Radläufen etc. stellen keine Probleme mehr dar, im Gegensatz zu Mitbewerbern wie Opel und Ford, von ausländischer Konkurrenz nicht zu reden.

Nicht selten findet sich ein so altes Fahrzeug, in gepflegtem unverbastelten Zustand, noch nahe neuwertig vor.

VW machte allerdings auch weiter erhebliche Fehler in der Produktpalette. Den Golf II gab es, unverständlicherweise, weder als Kombi, noch als Cabriolet (letzteren weiter als Golf I - "Erdbeerkörbchen"). Der Kombibereich wurde der Konkurrenz überlassen, was VW viele Kunden kostete.

VW hatte ebenso einen Großauftrag der Telekom nicht erhalten, da kein geeignetes Fahrzeug ins Programm genommen wurde.
Deshalb ging dieser Auftrag dann sogar an die französische Konkurrenz.

Mit dem Nachfolger Golf III, gebaut ab 1991, gab es dann zwar wieder diese Modelle, allerdings nun erhebliche Probleme. Diesmal wegen des sogenannten Lopes - Effektes. Auf Zulieferer war ein erheblicher Preisdruck ausgeübt worden, diverse Einsparungen vorgenommen, worunter die Qualität zwangsläufig leiden mußte!

Leider wurden, mit der sogenannten Abwrackprämie, nicht unerheblich Golf II Fahrzeuge unwiederbringlich vernichtet, die noch Jahre im Straßenverkehr verblieben wären. Sie fehlen auch den finanziell schwächeren Autofahrern auf dem Gebrauchtwagenmarkt.










Ehemalige Neupreise einiger beliebter Fahrzeuge, jeweils das Basismodell:

* 1978 / / * 1984 / / * 1991


VW Käfer 1200

7785,- DM / / 9478,- DM


VW Polo

8620,- DM / / 12232,- DM / / 15490,- DM


VW Golf

9540,- DM / / 13490,- DM / / 18145,- DM


VW Scirocco

12460,- DM / / 18870,- DM / / 26710,- DM



Audi 50

9915,- DM


Audi 80

11580,- DM / / 16005,- DM / / 24990,- DM



BMW 316

14980,- DM / / 20025,- DM / / 27500,- DM



Opel Kadett

9395,- DM / / 13296,- DM / / 18100,- DM


Opel Manta

12060,- DM / / 17433,- DM



Ford Capri

11690,- DM / / 16731,- DM



Porsche 924

24980,- DM / / 32950,- DM


Porsche 911

39900,- DM / / 61950,- DM / / 108920,- DM



Alfa Romeo Giulia

13490,- DM



Honda Civic

9148,- DM / / 12217,- DM / / 20390,- DM



Leyland Mini, bzw. neu: Rover Mini

7190,- DM / / 8990,- DM / /12590,- DM











Auto Absurdistan?
.........................

Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen was in der Automobilindustrie so abgeht ?

Der Golf ist heute größer (!!) als der Passat I Kombi.

Der Polo ist erheblich gößer als der Golf I.

Selbst der "kleine" Fox hat größere Abmessungen als der Golf I.

Der Opel Astra hat dann sogar die Größe des einstigen "Flaggschiffes" Rekord.

Dafür kriegt man jetzt die ganzen Extras serienmäßig, die man früher teuer bezahlen mußte (aber auch gar nicht haben wollte).

Allerdings können sich immer weniger überhaupt noch diese "Grundausstattung" leisten!

Und dann funktionierts auch noch nicht mal mehr!

Stoßstangen gibt`s auch keine mehr. Nee, alles schön sauber lackiert. Gelddruckmaschenerie .. Stoß auf Stoß!!

Ach - und gucken kann man auch nicht mehr. Wart mal, wo war noch mal die Haub . . rumms.

Die Heckscheiben gehen nur so kurz runter, damit man ne` Rückfahrkamera kaufen muß.

Grundfarben gibt es auch nicht mehr .. außer weiß. Bringt Kasse!

Der Golf V wird als Golf VI präsentiert/verkauft, obwohl es sich lediglich um ein Facelift handelt.

Ach ja .. und beim Golf - muß - man jetzt gleich ein teures VW Radio mitbestellen, weil das nachrüsten (noch) viel teuer wird.

Absurdistan? Ach wo!

















"Selbst gereimtes " zum Thema Auto:
<><><><><><><><><><><><> <);-)


Malör
.......

Frisch gewaschen in der Sonne
steht ein Auto .. und mit Wonne
steigt nun sein Besitzer
in diesen flotten Flitzer.

Er will jetzt eine Runde drehn,
damit auch alle Leute sehn
was er für`n tolles Auto hat.

Doch jetzt ist er platt.
Es will ihm nicht gelingen
den Wagen dazu zu bringen
anzuspringen.

Er dreht den Schlüssel hin und her,
doch starten fällt dem Auto schwer.
Sein Herr und Meister versuchts jetzt mit Tricks.
Scheibenkleister .. auch das hilft nichts.

So wird denn der Wagen wieder verschlossen.
Sein Besitzer indes, leicht verdrossen,
geht jetzt "per Pedes."

Scheiß Mercedes!







Noch n' Gedicht







Malör II
...........

Die Marke war es die so reizte,
weshalb man mit`m Euro nicht geizte.
Es mußte etwas tolles sein.
Formschön, beqeum .. und halt nicht klein.

Dies steht nun vor der Tür direkt,
damit`s auch Nachbars Auge weckt!
Voll Stolz wird es entriegelt,
man selbst natürlich fein gestriegelt,
setzt sich hinein,
steckt den Schlüssel rein ..
und dreht und dreht!
Jedoch .. nichts geht.

Ein neuer Versuch - guck an, da läuft er.
Doch das nur kurz, dann absäuft er.
Ist denn doch der Motor an,
was man schon kaum noch glauben kann,
hüpft er wie ein Kängeru ..
und ist dann wieder aus im Nu!

Der Vergaser scheints versagt,
er ist schon recht betagt.
Wahrscheinlich ist er verstopft.
Auch der Motor klingelt und klopft.

Autofahren fällt voll aus ..
und leider sieht dies jeder im Haus!

So lange wurde auf diese Karosse gespart
( .. oh Verzeihung, ich vergaß, heute "kauft" man ja, obwohl man kein Geld hat ..)
doch üblerweise kommt sie nicht in Fahrt.
Fahren allerdings sollte das Prachtstück schon
.. statt dessen merkt man der Nachbarn Hohn.

Mein liebes Auto mit dem Stern
ich sags dir jetzt - hab mich mal gern!



















Absurdistan
<><><><>

Wie die Zeit vergeht,
wie die Welt sich dreht.

Was gestern noch unter Strafe stand
wird heute hofiert und anerkannt.
Was gestern geächtet und verpöhnt
wird heute gefördert und verwöhnt.

Die Welt, sie dreht verkehrt,
doch es gibt niemanden der sich beschwert.

Was so mancher sich heute leisten kann
das gibts wirklich nur .. in Absurdistan.











Willkommen in Absurdistan:
.......................................
























Rock/Popstars - was ist aus ihnen geworden?
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John Lawton

Bekannt wurde er als Sänger von Lucifers Friend. Ride the Sky war ein Hit, bei dem einige dachten er sei von Led Zeppelin.

Auch unter dem Bandnamen Asterix nahm Lucifers Friend zeitgleich in gleicher Besetzung auf. Diese Platten erzielen heute Liebhaberpreise.

Die nächste Station war die bei den Les Humphrey Singers, mit denen er, u.a. mit Jürgen Drews, auch am Grand Prix teilnahm, bei nur halber Besetzung der sonstigen Gruppe. Der Ausgang war verheerend, läutete auch das Ende der Singers ein.

Die Krönung seiner Karriere erfuhr John Lawton dann als Nachfolgesänger von David Byron bei Uriah Heep.

Heute spielt John Lawton unter seinem Namen, auch in Clubs, konnte aber an die Erfolge mit Uriah Heep nicht mehr anknüpfen.







Inga Rumpf

Sie begann mit den City Preachers, bei denen auch Udo Lindenberg - als Schlagzeuger - spielte.

Nachfolgend gründete sie die Band Frumpy, u. a. an der Seite des Keyboarders Jean - Jacques Kravets, der heute sowohl bei Udo Lindenberg, als auch bei Peter Maffay spielt.

Mit der Teilen der Frumpy Besetzung, u.a. wieder mit Jean - Jacques Kravets, gründete sie 1972 Atlantis, bei denen zeitweise auch Curt Cress spielte, späterer Schlagzeuger von Klaus Doldingers Passport (als Nachfolger von Udo Lindenberg, der auch die ARD Tatort Melodie eintrommelte).

Mitte der 1970er Jahre schien der internationale Durchbruch bevorzustehen. Zeitweilig wurde Ingas " gigantische Bluesröhre " mit Janis Joplin verglichen. Schlechtes Management und andere Fehler machten dies zunichte.

Inga Rumpf gehört sicher zu den besten deutschen Sängerinnen dieser Kategorie, braucht keinen Vergleich mit internationalen Größen zu scheuen. Insoweit können viele nicht nachvollziehen warum ihr der große Ruhm vorenthalten blieb.

Inga versuchte ein Comeback mit Frumpy, was aber langfristig scheiterte. Sie singt heute u. a. Gospel, spielt zeitweilig mit anderen Musikern.














Die älteste aktive Rockband der Welt
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.. sind nicht die Rolling Stones, wie viele glauben, sondern die Holländer Golden Earring.

Die Band wurde 1961 in Den Haag von Marinus Gerritsen (Bass, Keyboard) und George Koymans (Gitarre, Gesang) gegründet.

Nach einigen Umbesetzungen erschienen unter dem Namen The Golden Earrings ab 1967 Alben, u. a. mit einer langen Version des Byrds - und Crosby, Stills, Nash & Young Klassikers Eight Miles High.

Neben Barry Hay (Gesang, Querflöte, Gitarre) war auch, der zeitweise als bester Schlagzeuger Hollands geltende, Cesar Zuiderwijk in die Gruppe gekommen, der für seine langen Soli bekannt ist.

Mit leicht reduziertem Namen (animiert durch einen 1947 entstandenen Film mit Marlene Dietrich) produzierten Golden Earring ab 1970 Hits wie Holy Holy Life, Back Home und Buddy Joe.

Der internationale Durchbruch gelang 1973 mit dem Titel Radar Love.

Golden Earring spielen seit ca. 40 Jahren in unveränderter Besetzung.














Die höchste Gage der Musikgeschichte
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. . in Höhe von einer Milliarde (!!) US Dollar, bekamen die Schweden Abba im Jahre 2000 geboten, für den Fall eines Comebacks.

Die Musiker der Gruppe lehnten ab.














Musiktips:
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- God bless America (.. super Text - unbedingt - anhören !!) / EAV

- We were all wounded at wounded Knee / Redbone
(eine der vielen unrühmlichen Geschichten der USA)

- Release (Schlagzeugsolo - Carsten Bohn) / Frumpy

- All Day Watcher / Golden Earring

- Blindet by the Light / Manfred Mann`s Earth Band

- Lucky Man / Emmerson, Lake & Palme

- On The Loose / Saga

- There`s No Way out of Here / David Gilmour

- Shadow of the Herophant (Schlagzeugsolo) / Steve Hackett

- Kayleigh / Marillion
- Warm Wet Circles

- The Lamb lies down on Broadway / Genesis
- Musical Box

- Great White Hope / Styx

- Rock and Roll / Heart (ja wirklich, anhörenswert)

- Archilles Last Stand / Led Zeppelin

- Lights Out / Ufo
- Doctor, Doctor please

- Gypsy - Uriah Heep (bitte mit David Byron)
- The Wizard

- Nantucket Sleighride / Mountain

- Badge / Cream

- Oh Well / Fleetwood Mac
- Don`t Stop

- I`ve got the Musik in me / Kiki Dee (live seltenes Ludwig Schlagzeug)

- Goodby Alexander (= Alex Conti) / Lake

- Widderlich / Bap

- Do it again / Steely Dan

- The Night Owl / Little River Band










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Geändert 14.04.2010

Es ist hinzuweisen:
Bislang war das Impressum vollständig angegeben. Ich hatte dieses, aus nachfolgendem Grund, schon mehrfach umgestaltet.

Da viele Suchmaschinen (ausgerechnet) das Impressum aus Webseiten, vorliegend dieser, herausziehen und offen anzeigen, anstelle Angaben zu Themen des Inhaltes (was ja auch dem Sinn einer Suche widerspricht) werden - nunmehr - aus Selbstschutz - der Vorbeugung von Mißbrauch, unter Verweis auf das - Recht auf informationelle Selbstbestimmung - (vergl. auch Datenschutz, BVerfG), dem seit Google Street View gesonderte Bedeutung zukommt, die bisherigen, über den vollen Namen (siehe Titel/Headline) und E - Mail Angabe hinausgehenden, Impressumsangaben entfernt. Für den Fall des Interesses, aus nicht strafbaren, rechtswidrigen Gründen, besteht die Möglichkeit von Anfragen über E - Mail, unter Benennung von Namen, Adresse, Telefonnummer, sowie des Grundes für die Auskunft, worauf ich entscheide inwieweit ich Daten weitergebe, bzw. aus wichtigem Grund Auskunft erteile. (Benutzen sie bitte auch den Link auf die Partnerseite Klickdiemouse).

Mail: drummer62 ( at ) freenet.de

So Sie diesem rechtlich entgegenstehendes sehen, teilen Sie mir dieses bitte mit (vergl. auch Schadensminderungspflicht).

Ich stelle gleichzeitig klar, mich nicht, wie auch immer gearteter, Verantwortung entziehen zu wollen, bitte vielmehr für diese Maßnahme höflich um Verständnis.



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